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Art Dubai kündigt Verschiebung und angepasstes Messeformat an

Seit Beginn des US-amerikanisch-israelischen Konflikts mit dem Iran werden auch die umliegenden Regionen immer mehr in den Konflikt hineingezogen. Der Iran greift scheinbar wahllos Ziele in den Golfstaaten an. Davon betroffen sind auch die vielfältigen kulturellen Projekte. Während die Art Basel ihre neue Messe in Katar Anfang Februar erfolgreich über die Bühne bringen konnte (⤇ das artmagazine berichtete https://www.artmagazine.cc/content137203.html), kämpft nun die Art Dubai ums Überleben inmitten des Kriegschaos. Die Veranstalter haben sich nun entschlossen, die für Mitte April geplante 20. Ausgabe Kunstmesse auf einen neuen Termin Mitte Mai (14. bis 17.5.) zu verschieben. Die Messe will ein „fokussierteres und flexibleres Format bieten und Galerien, Künstler und Institutionen durch eine Kombination aus Präsentationen, Kooperationen und einem öffentlichen Rahmenprogramm zusammenbringen“ heißt es in einer aktuellen Aussendung. Außerdem werden Galerien die sich für eine Teilnahme entscheiden, keine Standgebühren bezahlen müssen, sondern einen Teil ihrer Umsätze an die Messe abliefern, wobei der Höchstsatz der Provision dem ursprünglichen Standpreis entsprechen wird. Der Preis für einen Messestand beträgt 739 US-Dollar pro Quadratmeter.

Galerien, denen die von Flugausfällen und Angriffen geprägte Situation zu unsicher für die Anreise ist, können auch nur Kunstwerke an die Messe liefern lassen, wo sie unter Mithilfe des Messeteams präsentiert werden sollen.

Die Art Dubai hat eine lange Tradition in der Region. 2007 als Gulf Art Fair gegründet, hatte sie zu Beginn des Jahres 2005 Dunja Gottweis und Alexie Glass-Kantor aus dem Team der Art Basel abgeworben, um vom Boom der Region noch mehr profitieren zu können. Ob die Art Dubai wirklich stattfinden kann, liegt aber einzig am Verlauf des Krieges.

⤇ www.artdubai.ae

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Abbildung © Art Dubai

Mehr Texte von Werner Remm

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