Malerei, Design und lokale Szene
Seit dem Jahr 2023 führt Harald Krejci das Museum der Moderne Salzburg mit dem markanten Ausstellunbgsbau am Mönchsberg und der Dependance Rupertinum im Stadtzentrum. Vom touristischen Boom in der Stadt kann das Museum zwar nur bedingt profitieren, dennoch konnten beide Häuser im Jahr 2025 einen Zuwachs von 6% bei den Besucher:innen auf insgesamt knapp 99.000 verzeichnen. Mit Gratisprogrammen konnte die Zahl bei den unter 19-Jährigen sogar um ein Drittel gesteigert werden.
Das Ausstellungsprogramm 2026 beginnt im April mit dem Wahl-Salzburger Georg Baselitz und dessen jüngsten Bildern. Frühe Zeichnungen des Malerstars gibt es dann ab Juli im Rupertinum zu sehen. Ebenfalls im April wird am Mönchsberg eine Retrospektive des in der Slowakei geborenen neo-Avantgardisten Stano Filko, dem aktuell auch die Europäische Kulturhauptstadt Trenčín eine große Ausstellung widmet (⤇ das artmagazine berichtete ). Architektur und Design sind Thema bei der Ausstellung von Charlotte Perriand, die ihre Karriere im Studio von Le Corbusier begonnen hatte. Im Herbst folg dann einer große Schau, die Werke von Künstler:innen mit
Salzburgbezug in den Mittelpunkt stellt. Das Rupertinum zeigt im Sommer die junge New Yorker Malerin Georgia Gardner Gray und gleichzeitig Künstlerbücher und die Fotoserie Video-Landschaften des österreichischen Konzeptkünstlers Ernst Caramelle. Ab Ende Oktober gibt es dann im Rupertinum frühe Porträts des Gründers der Salzburger Sommerakademie für bildende Kunst Oskar Kokoschka zu sehen.
Weitere Details unter: ⤇ www.museumdermoderne.at
Mehr Texte von Werner Remm
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