Claudia Hart erhält den Distinguished Artist Award der ACM SIGGRAPH
Der ACM SIGGRAPH Distinguished Artists Award 2026 für ein Lebenswerk im Bereich Digitalkunst geht an Claudia Hart in Anerkennung ihrer jahrzehntelangen, international einflussreichen Beiträge zur digitalen Kunst, Medientheorie und experimentellen Praxis. Als Pionierin virtueller Welten und virtueller, erweiterter und gemischter Realität hat Hart den kritischen Diskurs über Verkörperung, die Repräsentation weiblicher Körper und soziopolitische Machtstrukturen maßgeblich vorangetrieben. Ihre Arbeit schlägt eine Brücke zwischen digitalen und historischen Kunstformen durch kontinuierliche künstlerische Innovation, konzeptionelle Strenge und pädagogische Vorreiterrolle an der Schnittstelle von Kunst, Informatik und kritischer Theorie.
Der Distinguished Artist Award für das Lebenswerk im Bereich der digitalen Kunst wird jährlich an einen Künstler oder eine Künstlerin für ein umfangreiches und bedeutendes Werk verliehen, das die ästhetische Entwicklung der digitalen Kunst maßgeblich vorantreibt.
In Österreich war das Werk von Claudia Hart zuletzt im FC Francisco Carolinum Linz 2025/26 in einer umfassenden Retrospektive zu sehen (⤇ hier geht es zur artmagazine Kritik mit einem Interview mit der Künstlerin)
Frühere Preisträger:innen des Awards waren u.a. Lynn Hershman Leeson, Vera Molnár, Jeffrey Shaw und Tamiko Thiel.
ACM SIGGRAPH ist eine internationale Gemeinschaft von Forscher:innen, Künstler:innen, Entwickler:innen, Filmemacher:innen, Wissenschaftler:innen und Fachleuten aus der Wirtschaft mit einem gemeinsamen Interesse an Computergrafik und interaktiven Techniken. Als Fachgruppe der Association for Computing Machinery (ACM), der weltweit ersten und größten Gesellschaft für Informatik, will die ACM SIGGRAPH gleichgesinnte Forscher:innen und Praktiker:innen fördern, unterstützen und vernetzen, um Innovationen in Computergrafik und interaktiven Techniken zu fördern.
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Foto von Grace Roselli, Teil ihres Pandora-s_BoxX_Projekts
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